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Hier möchte ich euch mal die Geschichte unserer Ascona 400 Vollrestauration zeigen, die eigentlich beim Kauf der Karosse noch gar nicht geplant war. Aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Viel Spaß beim Lesen und Bilder schauen.
Alles begann damit, das mir auf einer Probefahrt mit einem neuen Motor einfach jemand in Rita´s Ascona rein gefahren ist. Der sah dann so aus:
Also haben wir uns nach Begutachtung des Schadens durch einen sehr kompetenten Gutachter der Firma Olditax nach einem brauchbaren Blechhäuschen für die Technik umgesehen. Dabei kamen uns so einige augenscheinliche Grotten zu Gesicht, die die Besitzer wohl Vergolden wollten.
Rein Informativ: Dieses Fahrgestell sollte ohne Motor und Getriebe 10.500 Euro kosten. Die Innenausstattung war ausgeblichen und der Rost saß unter den eingespachtelten Verbreiterungen. Desweiteren waren alle Spachtelstellen gerissen, so das die Plastikteile sowieso alle runter gemusst hätten. Wir lehnten das Angebot dankend ab und fuhren um eine Erfahrung reicher wieder nach Hause.
Nach einiger Zeit meldete sich ein Kollege, der eine "gar nicht so schlechte" Rohkarosse vom Ascona mit Brief zu Verkaufen hatte. Also setzten wir uns wieder ins Auto und fuhren gen Norden zur Besichtigung. Der Kollege sagte aber direkt, das er sich die Karosse auch noch nicht Intensiv angesehen hat und ihm nur die Roststellen an den Längsrahmen aufgefallen seien, dieses Problem aber durch Ersatz der Rahmenteile zu beseitigen sei. Der Eindruck gewannen wir bei der Besichtigung auch und sagten den Kauf zu. Das Fahrzeug stand allerdings mit den Rahmenteilen auf einem Opel Blitz Abschleppwagen (sozusagen Standesgemäß) ,so das eine weitere Besichtigung des Unterbodens nicht möglich war. Also wieder nach Hause und erst mal einen Hänger organisiert und wieder auf die Autobahn um die Karoserie nach Bayern zu holen. Vielen Dank an Olaf Müller für die Leihgabe des Anhängers.
Als das Auto dann hier war, haben wir Überlegt, wie wir mit der Restaurierung am besten beginnen. Die Idee war, ein Drehgestell zu bauen, in das man die Karosserie wie ein Spanferkel am Grill einspannen kann, um an alle Stellen zu kommen um erst mal den U-Schutz und die Dämmatten zu Entfernen. Also mal Fix zu Rita in die Firma gefahren und so ein Gestell gebaut.
Da hängt er nun wie die Sau am Spieß. Und da soll er leider noch eine ganze Weile verbringen, wie wir später noch Feststellen werden. Erst mal hat er den Winter über in unserer Scheune verbracht, natürlich am Spieß
Als erstes haben wir dann mal die Basis betrachtet und davon einige Bilder gemacht. Bildet euch selber euer Urteil. So schlimm sieht das noch gar nicht aus.
Bis hierher war die Welt für uns noch in Ordnung. Lest bitte auf den nächsten Seiten, was noch alles für Überraschungen auf uns warten sollten.